Ligaerhalt in letzter Minute gesichert

Joana Wick

 

 

Nach einem erfolgreichen Wochenende mit zwei knappen 3:2 Siegen ist es nun definitiv. Das junge Damen 2 Team hat nach einem harzigen Saisonstart den Ligaerhalt in der 3. Liga gesichert.

 

Der Beginn war für das neuzusammengestellte Team eine richtige Bewährungsprobe, denn es reihte sich aufgrund fehlender Konstanz Niederlage an Niederlage. Dank harter Arbeit in den Trainings und dem starken Willen der Spielerinnen und der Trainerin konnten alle Beteiligten grosse Fortschritte erzielen und wurden mit den ersten Satzgewinnen und später dann auch Siegen belohnt. Nach einem anstrengenden Wochenende mit zwei langen Spielen war es nach dem 3:2 Sieg gegen den Tabellendritten Wil in Stein gemeisselt. Somit wurde das Unmögliche erreicht, was niemand zu Beginn für möglich gehalten hat. Das Team hat die Möglichkeit in der nächsten Saison wieder in der 3. Liga anzutreten.

 

Ein grosses Dankeschön an die Trainerin Jana Vollmer für ihr grosses Engagement und an alle anderen Personen die immer an uns geglaubt haben.

 


Herren 3 gewinnt in Bütschwil

Luca Oertig

 

Am letzten Samstag gewann das dritte Herrenteam des Volley Amriswils gegen den Tabellen achten, Bütschwil. Nach 85 Minuten kehrten die Gäste mit einem 3:1 Sieg nach Hause. Sie sichern sich also weitere drei Punkte.

 

Nach einer strengen Trainingswoche und aufgrund von einigen krankheitsbedingten Ausfällen konnte Amriswil nur mit reduziertem Kader nach Bütschwil reisen. Das Heimteam spielte in voller Stärke und mit vielen Fans im Rücken auf. Obwohl die Gäste klar die Favoriten waren wurde den Zuschauern ein enges und emotionsvolles Spiel geboten.

 

Beide Teams spielten im ersten Satz gut auf, auch wenn man den Spielern von Amriswil die Trainingsstrapazen der vergangenen Woche ansah. Trotzdem konnten sie schnell einen 5 Punkte Vorsprung herausspielen, welcher bis zum Ende des ersten Satzes bestehen blieb.

 

Amriswil startete den zweiten Satz mit einer Veränderung in der Startaufstellung. So tauschte der Diagonalangreifer der Thurgauer mit dem Mittelblocker die Position. Diese Änderung verunsicherte die Mannschaft zu Beginn ein wenig, was Bütschwil gnadenlos ausnutzte und schnell einige Punkte vorlegen konnte. Bei Bütschwil glänzte vor allem der Diagonalangreifer ein ums andere Mal, wodurch das Heimteam den Vorsprung bis zum Stand von 24:21 halten konnte. Endlich erwachten die Amriswiler und kämpften sich durch zwei schöne Blockpunkte und einen Angriffsfehler auf Seiten der Gegner wieder zurück in den Satz. Kurze Zeit später hiess es Satzball Amriswil. Das Team um Kapitän Michael Baumann liess sich nicht zwei Mal bitten und verwertete gleich den ersten Angriff zum 27:25.

 

Auch im dritten Durchgang gelang Bütschwil der bessere Start und setzte sich schnell mit zwei Punkten ab. Amriswil zwar bemüht, aber oft mit zu wenig Wettkampfglück, versuchte alles, um den Anschluss nicht zu verlieren. Da auf Seiten der Amriswiler der Druck im Angriff im Gegensatz zu den vergangenen zwei Sätzen nicht mehr hochgehalten werden konnte, waren sie nicht mehr im Stande, den Satz noch einmal spannend zu gestalten. Somit konnte Bütschwil den dritten Satz mit 25:19 für sich entscheiden.

 

Nach einer herzhaften Ansprache in der Satzpause, gelang es Trainer Kriech, sein Team wieder in die richtige Spur zu lenken. Plötzlich stimmte die Abstimmung im Block- Abwehrsystem wieder, wodurch Bälle verteidigt wurden, die im vorherigen Satz noch zu Boden gefallen wären. Diese Aktionen gaben dem ganzen Team wieder Aufwind, was sich letztendlich auch beim Aufschlag und im Angriffsspiel der Thurgauer bemerkbar machte. So hatte das Gästeteam ab Mitte des vierten Durchganges einen kleinen Vorsprung herausgespielt, den sie bis zum Ende halten konnten. Somit gewann Amriswil trotz vieler abwesender Spieler in Bütschwil mit 3:1.

 

Am Mittwoch, dem 04.03.2020 spielt Amriswil ihr letztes Spiel dieser Saison gegen Appenzell. Im Hinspiel verloren die Thurgauer nach einem spannenden Spiel auf hohem Niveau mit 3:0.  Für das Rückspiel erhoffen sie sich trotzdem einen Sieg vor möglichst vielen Zuschauern, welche das Team Tatkräftig unterstützen.

 


Keine Punkte gegen den Tabellenführer trotz guter Leistung

Emanuel Koch

 

Letzten Samstag bestritten wir unser letztes Saisonspiel beim Tabellenführer aus St. Gallen. Für beide Teams ging es nicht mehr um allzu viel. Trotzdem wollten wir zeigen, dass wir besser sind als noch bei der klaren Heimniederlage im Dezember. Dementsprechend motiviert starteten wir ins Spiel und waren über den ganzen Satz immer leicht in Führung. Auch auf eine ganz kurze Schwächephase zum Satzende konnten wir reagieren und den Satz mit 24:26 für uns entscheiden.

 

Den Satzverlust wollte St.Gallen natürlich nicht auf sich sitzen lassen. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Beide Teams kämpften um jeden Ball und das Spiel wogte hin und her. Leider hatte das Heimteam den längeren Atem und gewann Satz 2 mit 25:21.

 

Im dritten Satz wollten wir das Momentum wieder auf unsere Seite ziehen. Doch gleich zu Beginn zogen wir eine Schwächephase ein und gerieten mit 6 Punkten in Rückstand. Als wir zu Satzmitte den Rückstand beinahe wettgemacht hatten, folgte nochmals eine kleine Punkte-Serie für den Gegner. Auf diese konnten wir leider nicht mehr reagieren, auch weil wir zu viele Servicefehler begingen. 25:18 lautete das Ergebnis im 3. Satz.

 

Das Ziel in Satz Nummer 4 war klar. Nochmals alles aus sich herausholen und einen Tie-Break erzwingen. Aber auf der anderen Feldseite stand ein Gegner, der dies verhindern wollte. Die St.Galler suchten eine schnelle Entscheidung, doch wir kämpften verbissen und versuchten dranzubleiben. Am Ende war dann der Tabellenführer doch eine Schuhnummer zu gross. Ausgerechnet ein Servicefehler besiegelte das Ende der Saison. 25:22 das Verdikt im vierten Umgang.

 

Auch wenn wir ohne Punkte nach Hause mussten, war dies wohl über weite Strecken unser bestes Spiel in dieser Saison. 

 

 

Resultat: STV St.Gallen 2 - Volley Amriswil 4   3:1

 

Lauch: Janot

 

 

Saisonfazit

 

Die Saison ist damit zu Ende. Schlussrang 4. Aus 14 Spielen resultierten 8 Siege (3 davon im Tie-Break), das macht 21 Punkte bei einem Satzverhältnis von 26:26.

 

Was es sonst noch über diese Saison zu sagen gibt: 

 

Die einzige Konstante war die Inkonstanz. Dies ist auch verständlich, wenn man im Training nicht mit den 6 Spielern trainieren kann, die voraussichtlich im Match spielen werden. Nur schon die Anzahl von 6 verschiedenen Passeuren, die in den 14 Spielen eingesetzt wurden bzw. eingesetzt werden mussten, verdeutlicht diesen Aspekt.

 

(In diesem Sinne ein Dankeschön an alle Spieler aus unseren Farmteams, die uns bei Personalmangel ausgeholfen haben.)

 

Ausserdem war die Saison geprägt von jungen Wilden, einem rekordverdächtigen Tie-Break, einer Heimblamage die im Tellenfeld ihresgleichen sucht, das Comeback eines Altmeisters und die Erkenntnis, dass auch die beste Saisonleistung nicht zu einem Punktgewinn reicht.

 

Ich möchte mich noch bei meiner fleissigen Leserschaft bedanken und Euch eine erholsame, volleyballfreie Zeit wünschen. 

 


Spannender 5-Satz Krimi gegen VBC Andwil-Arnegg

Luca Oertig

 

Das dritte Team Volley Amriswils gewann am vergangenen Mittwoch gegen den VBC Andwil-Arnegg. Nach einem sehr knappen und spannenden Spiel konnte sich die Gastmannschaft über einen 3:2 Sieg und somit 2 Punkte freuen.

 

 

Beide Teams konnten diesen Match mit einer fast vollständigen Mannschaft in Angriff nehmen. Deshalb wurde den wenigen Zuschauern ein sehr interessantes und spannendes Spiel mit viel Emotionen geliefert in dem sich der Volley Amriswil, trotz anfänglicher Schwierigkeiten, behaupten konnte.

 

Im ersten Satz lagen die Gäste schnell mit einigen Punkten zurück. Auch das frühe Time-Out änderte an dieser Situation nichts. Die Spieler des VBC Andwil-Arneggs spielten stark auf, was sich auf die Annahme- und Verteidigungsleistung der Thurgauer auswirkte und deren Angriffsspiel folglich leicht zu durchschauen machte.  Nach dem zweiten Timeout beim Stand von 7:16, in dem die Spieler nochmals darauf hingewiesen wurden, den Fokus mehr auf die Ausführung der Grundtechniken und das Positionsspiel zu legen, stabilisierte sich das Spiel des Gästeteams ein wenig. Letztendlich konnte der Rückstand aber nicht mehr Wett gemachen werden, weshalb der erste Durchgang mit 25:18 an den Gegner abgetreten werden musste.

 

Auch im zweiten Satz starteten die Spieler des Volley Amriswils nicht optimal. Schon beim ersten Punkt holte sich ein Spieler eine gelbe Karte. Dies hinderte die Amriswiler aber nicht daran, sich noch mehr auf das Spiel zu konzentrieren und um jeden Ball zu kämpfen. Nach einer kleinen Baisse in der Mitte des Satzes konnte sich Andwil jedoch ein wenig absetzen und den drei Punkte Vorsprung bis zum Stand von 24:21 halten. Die Spieler von Amriswil konnten den Hebel gerade noch rechtzeitig umlegen und schafften es den Satz mit guten Aktionen zu drehen und 26:24 zu gewinnen. Es war also nach Sätzen ausgeglichen.

 

Den dritten Durchgang begann Amriswil mit derselben Stärke, welche sie am Ende des zweiten Satzes bewiesen haben. Sie gerieten früh in Führung und konnten sich behaupten. Die Stimmung, welche zu Beginn von Andwil-Arnegg angeheizt wurde, wurde nun von den Gästen aufrechterhalten. So gewannen sie auch den dritten Satz mit einem klaren 25:12 und gingen erstmals mit 2:1 nach Sätzen in Führung. Mit derselben Energie wollten sie auch in den vierten Satz starten, um diesen gleich auch noch zu gewinnen und 3 Punkte nach Hause zu bringen.

 

Das Heimteam hatte die drei Minuten der Pause gut genutzt, um den klaren Satzverlust abzuhaken und erneut mit voller Kraft und grossem Willen aufzutreten. Beide Teams spielten fokussiert auf, woraus sich ein spannender Schlagabtausch ergab, in dem beide Teams mit starken Angriffsaktionen zu überzeugen wussten. Die Andwiler hatten letztendlich die besseren Nerven und konnten den vierten Durchgang durch weniger Eigenfehler, nach nur 18 Minuten, mit 25:21 für sich entscheiden. Das Spiel musste also über fünf Sätze ausgetragen werden.

 

Zu Beginn des fünften Satzes konnten beide Teams ihr Sideout halten.  Beim Seitenwechsel lag Amriswil leicht mit 8:7 vor dem Heimteam aus Andwil. Nach dem Seitenwechsel wussten die Thurgauer mit einer solidarischen Teamleistung zu überzeigen, wodurch sie sich einen kleinen Abstand zum Gegner erspielen konnten. Andwil konnte darauf nicht mehr reagieren, weshalb der fünfte Durchgang letztendlich mit 15:10 an die Gäste nach Amriswil ging. Letztendlich konnte sich Amriswil trotz einer schwachen Startphase und eines stark aufspielenden Gegners doch noch durchsetzen und zwei Punkte nach Hause zu bringen.

 

Das nächste Spiel des Volley Amriswils wird auswärts gegen die Tabellen achten, Bütschwil, stattfinden. Die Spieler erhoffen sich einen Sieg und zahlreiche Zuschauer, die das Team, wie schon in den vergangenen Spielen, tatkräftig in der Schlussphase dieser Saison unterstützen.

 


Heimsieg gegen Winterthur

Luca Oertig

 

Die Volleyballer des Volley Amriswils traten am vergangenen Samstag in erneut voller Stärke gegen den VC Smash Winterthur an. Nach einem spannenden Spiel setzte sich Volley Amriswil mit 3:1 Zuhause durch.

 

Nach mehreren Spielen, in denen das dritte Herrenteam von Amriswil nicht in voller Stärke spielen konnte, waren alle Spieler wieder gesund und konnten ihre Verletzungen auskurieren. Das Heimteam erhoffte sich deshalb einen Sieg gegen den Tabellen siebten. Aufgrund der Skiferien im Kanton Zürich konnten die Gäste nicht voller Stärke antreten, was Amriswil eine noch bessere Ausgangslage verschaffte. Um das Ziel Aufstieg in die 1. Liga weiterhin erreichen zu können, muss das H3 alle zukünftigen Spiele gewinnen. Mit diesen Ambitionen gingen die Spieler des Volley Amriswil auf das Feld.

 

Das Spiel begann um 13:30 Uhr auf dem Grossfeld als Vorspiel des Fanionteams, welches später gegen den TSV Jona spielte. Das Querfeld bot eine besondere Atmosphäre, hemmte das Heimteam zu Beginn jedoch ein wenig, sodass sie im ersten Satz früh einem Rückstand nachrennen mussten. Auf erfolgreiche Angriffspunkte folgten meist direkte Aufschlagsfehler, wodurch sich das Heimteam ein wenig selbst im Weg stand. Der Wille und der Kampfgeist des Teams war spürbar, Amriswil konnte den Rückstand aber nicht mehr wett machen, sodass der Startsatz letztendlich knapp mit 22:25 an die Gäste abgegeben werden musste.

 

Mit neuer Energie und einer kleinen Umstellung in der Aufstellung starteten sie in den zweiten Satz. Ohne grosse Mühe gewann Amriswil 25:14 und glichen nach Sätzen aus. Trotz des klaren Resultates war das Spiel spannend. Die Teams boten den zahlreichen Zuschauern ein schönes, ausgeglichenes und über weite Strecken faires Spiel. Auch im dritten Satz spielten beide Teams stark auf.  Beim Stand von 19:17 zugunsten des Heimteams kam es zu einer kuriosen Szene. Nach einem Angriff eines Amriswiler segelte der Ball ohne gegnerische Blockberührung ins Aus. Die Winterthurer feierten ihren Punktegewinn standesgemäss und die Amriswiler munterten ihrerseits den Angreifer wieder auf. Aus dem nichts kam plötzlich ein Pfiff des Schiedsrichters; hatte etwa ein Blockspieler das Netz touchiert? Die Amriswiler bekamen den Punkt, wussten aber nicht wirklich, ob sie sich darüber freuen sollen. Schliesslich machte sich der Passeur des Heimteams bereit zum Aufschlag und spielte den Ball absichtlich mit voller Wucht mehrere Meter hinter die Auslinie. Diese Fairplay-Aktion wurde dann auch von den Zuschauern und den Spielern des VC Smash Winterthur mit Applaus honoriert. Diese Aktion sollte aber das letzte Geschenk bleiben, welches die Thurgauer den Zürchern im dritten Durchgang machten. So konnten die Amriswiler den Satz nur kurze Zeit später mit 25:19 für sich entscheiden.

 

Mit der Führung im Rücken wollte das Heimteam gleich an das erfolgreiche Satzende anknüpfen. Die Gäste hatten aber etwas dagegen und überzeugten in der Startphase des dritten Durchganges mit einem Starken Sideout und Abwehrspiel. Phasenweise hatten die Winterthurer bis zu fünf Punkte Vorsprung. Erst beim Stande von 20:20 konnten die Amriswiler wieder ausgleichen und gingen nur kurze Zeit später in Führung. Letztendlich brauchte es 4 Matchbälle auf Seiten des Heimteams, um den Satz und somit den Match nach einem heissen Duell mit 27:25 für sich zu entscheiden, was danach ausgiebig gefeiert wurde. Sie holten sich also trotz einem schwachen Start die vollen drei Punkte und sind somit einen Schritt näher am Aufstieg.

 

Am Sonntag, dem 16.02.2020 stellt sich das Herren 3 gleich dem nächsten Gegner. Das Duell startet um 16:00 Uhr in der Tellenfeldhalle gegen Volley Goldach. Sie würden sich über jede Unterstützung vor Ort freuen und hoffen auf ein weiteres spannendes Spiel gegen einen hartnäckigen Gegner, der in der Hinrunde mit einem starken Kollektiv und einer guten Blockarbeit zu überzeugen wusste.

 


Wichtiger Sieg trotz Personalsorgen

Emanuel Koch

 

Nach einer krachenden 0:3-Niederlage gegen Rheno zum Jahresabschluss war für das erste Spiel im neuen Jahr Wiedergutmachung angesagt. Unseren Gegner aus Andwil konnten wir in der Vorrunde mit 3:2 bezwingen, was zugleich unser bis anhin letzter Sieg war. Da sich jedoch unsere beiden Passeure in der Vorwoche abseits des Courts verletzten und bis auf weiteres ausfallen (an dieser Stelle: Gute Besserung!), mussten wir den Libero unseres Farmteams als Zuspieler einsetzen. Dieser zeigte über die gesamte Spieldauer seine Allrounder-Qualitäten und löste die ungewohnte Aufgabe sehr gut. 

 

Im ersten Satz war das Spiel ziemlich ausgeglichen und kein Team konnte sich entscheidend absetzen. In einer spannenden Schlussphase hatten wir das stabilere Spiel und wir holten uns den ersten Satz mit 25:22. 

 

Der zweite Satz verlief ganz ähnlich wie der erste, wobei Andwil immer leicht in Führung lag. Auch wegen einiger Servicefehler in diesem Satz konnten wir erst beim Stand von 20:19 erstmals die Führung übernehmen. Diese gaben wir aber nicht mehr Preis und entschieden den Durchgang mit 25:22.

 

Jetzt wollten wir natürlich auch noch den dritten Umgang für uns entscheiden. Der Start klappte ganz gut. Doch plötzlich schlichen sich Ungenauigkeiten und Fehler ein und wir lagen mit 13:18 in Rückstand. Mit einer guten Serviceserie und viel Kampfgeist wendeten wir das Blatt. Beim einzigen Matchball behielten wir die Nerven und gewannen den Satz mit 25:23. Sieg und endlich wieder 3 Punkte! Damit überholen wir unseren heutigen Gegner in der Tabelle und rangieren nun auf Platz 5.

 

Am Samstag geht's bereits weiter in Wittenbach, sofern wir denn genügend Spieler haben...

 

 

Resultat: Volley Amriswil 4 - VBC Andwil-Arnegg 3:0

 

Lauch: Nando

 


Klare Niederlage - Vorrundenbilanz und Ausblick

Emanuel Koch

 

Bei unserem letzten Vorrundenspiel war der Tabellenführer und Gruppenfavorit STV St. Gallen 2 zu Gast. Schon vor dem Spiel wussten wir um die schwierige Ausganslage. Erschwerend kam hinzu, dass eine komplette Mannschaft, wegen Verletzungen oder aus privaten Gründen, abwesend war. Trotzdem wollten wir unserem Gegner so gut es ging Paroli bieten. Dies klappte im ersten Satz ziemlich gut. Leider unterliefen uns jedoch zu viele Servicefehler(8 Stück) und der Satz ging mit 19:25 an St.Gallen. Im zweiten Satz reduzierten wir zwar die Fehlerquote beim Service, dafür schlichen sich umso mehr Fehler im Angriff ein. Hinzu kam, dass die St.Galler einen Gang hochschalteten und Punkt für Punkt davonzogen. Satz 2 verloren wir deutlich mit 12:25. In Satz 3 versuchten wir es mit einer anderen Aufstellung. Der Diagonalangreifer auf Aussen und umgekehrt. Dies brachte leider auch nicht die erhoffte Wirkung. Vor allem die Annahme war in diesem Umgang sehr wacklig. Auch die Massnahme den Passeur auf Diagonal einzuwechseln, war leider nicht von Erfolg gekrönt. Zwar gelang uns noch ein wenig Resultatkosmetik, aber mit 17:25 war auch der dritte Satz eine klare Angelegenheit. Damit bleiben wir zum ersten Mal in dieser Saison ohne Satzgewinn.

 

Es bleibt zu hoffen, dass bei unserem nächsten Spiel wieder mehr Spieler zur Verfügung stehen.

Damit ist die Vorrunde schon wieder Geschichte. Wir beenden sie mit 9 Punkten auf Platz 5 oder 6 (ein Spiel der Gruppe ist noch ausstehend). 

 

Von 7 Spielen konnten wir 4 gewinnen. Leider drei davon erst im Tie-Break. Immerhin haben wir bislang jedes Tie-Break gewonnen.

Drei Spiele haben wir verloren. Zwei davon mit 1:3, wobei bei beiden mehr möglich gewesen wäre. Ein Spiel mit 0:3(siehe oben).

 

Ziel für die Rückrunde ist es, die Siege zu bestätigen und uns für die Niederlagen zu revanchieren. 

 

Eine erste Gelegenheit für eine Revanche bietet sich uns noch in diesem Jahr: Am Freitag, 20. Dezember um 20:45 Uhr treffen wir im Tellenfeld auf Rheno 1. Wir freuen uns auf lautstarke und durstige Zuschauer 😉

 

 

Resultat: Volley Amriswil 4 - STV St.Gallen 2    0:3

 

Lauch: Lukas

 


Sonntags-Matinee in Andwil

Emanuel Koch

Am vergangenen Sonntag führte unser Weg nach Andwil. Dank dem verhängten Samstags-Ausgangsverbot (zum Glück haben wir nur ein Sonntags-Spiel in dieser Saison)  waren alle Spieler fit und munter. Für einige von uns war es das erste Aufeinandertreffen mit diesem Gegner und für andere war der letzte Vergleich schon so lange her, dass es sich zumindest wie das erste Mal anfühlte.

 

Das Spiel begann sehr ausgeglichen und keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Ein Grund dafür waren sicherlich die vielen Servicefehler auf beiden Seiten, die sich über die gesamte Spieldauer hinzogen. Ob das wohl dem neuen Ball geschuldet war? Nichtsdestotrotz musste eine Entscheidung in diesem Satz fallen. Diese fiel auch und zwar zugunsten von uns. Mit dem dritten Satzball beendeten wir den Satz mit 27:25.

Ein praktisch identisches Bild zeigte sich auch im zweiten Umgang. Kein Team liess sich entscheidend distanzieren und Schritt für Schritt näherten wir uns dem Satzende. Auch dieses Mal war nicht bei 25 Schluss. Das Satzresultat lautete 26:24. Und erneut waren wir die abgeklärtere Mannschaft. 2:0-Satzführung und damit mindestens schon einen Punkt im Trockenen.

Optimistisch gingen wir in den dritten Satz. Auch in diesem waren die beiden Teams lange auf Augenhöhe, wobei Andwil meistens 1-2 Punkte vorne lag. Diesen Rückstand konnten wir leider nicht mehr in einen Vorsprung umwandeln und wir mussten unserem Gegner den Satz mit 21:25 überlassen.

Der Satzgewinn schien die Heimmannschaft zu beflügeln, während bei uns die Konstanz der ersten 2,5 Sätze abhanden gekommen war. Zu viele Fehler schlichen sich bei uns ein und Andwil konnte sich immer mehr absetzen. Schon bald war klar, dass dieses Spiel in einem Tie-Break gipfeln würde. Mit 14:25 ging der Satz verloren.

Würden wir unsere schöne Ausganslage nach zwei Sätzen noch komplett verspielen? Die Antwort war schnell klar: Nein! Die ersten sieben Punkte im Entscheidungssatz gingen allesamt an uns. Bei 8:1 dann der Seitenwechsel. Beim Stand von 12:1 unser einziger Eigenfehler im Tie-Break. Kurz darauf die Erlösung: 15:2!!! Die (ultra-)Kurzentscheidung gewonnen und somit auch das Spiel. Fast schon schade, dass wir kein Sonntags-Spiel mehr haben...

 

 

Resultat: VBC Andwil-Arnegg 3 - Volley Amriswil 4   2:3

 

Lauch: Fabio

 


Endlich, die ersten 3 Punkte!

Emanuel Koch

 

Bevor wir zum eigentlichen Matchbericht kommen, möchte ich mich bei meiner zahlreichen Leserschaft entschuldigen: Wegen einer Schreibblockade konnte ich zum Auswärtsspiel letzte Woche gegen Rheno 2 keinen Text schreiben. Trotzdem hier noch eine kurze Zusammenfassung: Wir haben das Spiel 2:3 gewonnen. Dank viel Kampfgeist, einem Quäntchen Glück und einem Gegner, der uns einen imaginären Spiegel vorhielt, wie wir normalerweise sicher geglaubte Siege noch vergeig(t)en....

 

Also nun zum aktuellen Spiel gegen den STV St. Gallen 3: Dank den zwei Punkten gegen Rheno war es nicht der ultimative Abstiegskampf, aber trotzdem ein Spiel in der untersten Region der Tabelle. 

 

Der Beginn des Matches war von unserer Seite sehr solid. Einfaches und fehlerfreies Spiel, gepaart mit einigen Abstimmungsproblemen beim Gegner, führte schnell zu einer beruhigenden Punktedifferenz. Diese konnte bis zum Satzende ohne Probleme gehalten werden. Überraschend schnell war damit der erste Satz Geschichte. Eine gewisse Erleichterung machte sich breit und auch der zweite Satz startete gut. Im Verlaufe des Satzes kam St. Gallen aber immer besser in Fahrt und reduzierte seine Fehlerquote, während sich auf unserer Seite vermehrt Ungenauigkeiten und Fehler einschlichen. Gerade noch rechtzeitig konnten wir uns wieder auffangen und hauptsächlich dank Punkten über die Aussenposition auch den zweiten Satz für uns entscheiden. Somit war schon mal ein Punkt im Trockenen. Aber wir wollten unbedingt den ersten Dreier der Saison einfahren. Konzentriert, wenn auch etwas fehleranfällig beim Service, begannen wir den dritten Satz. Schnell konnten wir uns vom Gegner absetzen. Deshalb konnte man sich in der zweiten Hälfte dieses Satzes auch leisten, ausgediente bzw. altgediente Spieler, oder netter formuliert Bänkliwärmer, einzuwechseln. Diese machten ihre Sache durchaus ordentlich. Zwar kam beim Matchball noch ein wenig Nervosität auf, weshalb wir vier oder fünf Stück davon benötigten. Die Butter liessen wir uns aber nicht mehr vom Brot nehmen und gewannen das Spiel ohne Satzverlust.

 

 

Resultat: Volley Amriswil 4 - STV St.Gallen 3    3:0

 

Lauch des Tages: Dennis

 

 


Stadtdereby gegen Audax endet mit einem Sieg für uns

Michi Baumann

Die Sommerpause ist vorbei und endlich gilt es, nach den vielenAufbautrainings, einen Ernstkampf zu bestreiten.

 

Saisonstart in der 2. Liga und gleich das erste Spiel gegen den Stadtrivalen Audax. Kein einfacher Gegner um mit der neu zusammengewürfelten Mannschaft in die Saison zu starten. Die Vorfreude auf das Spiel war trotzdem gross, da wir zum ersten Mal selbst im neuen Tellenfeld spielen durften.

 

Beim Aufwärmen herrschte eine lockere und freundschaftliche Stimmung; die ersten „Nettigkeiten“ wurden dann beim Anschlagen am Netz ausgetauscht. Derby-Stimmung im Tellenfeld.

 

Wir starteten gut in den ersten Satz; Die Annahmen kamen präzise an und so konnten wir ein variantenreiches Spiel aufziehen, was den Block von Audax immer wieder vor Probleme stellte.

 

Am Service konnten wir Audax unter Druck setzen und immer wieder am Block punkten. Gegen Mitte des ersten Satz fand auch Audax besser ins Spiel. Die Service kamen nun schwieriger über das Netz und unsere Annahme bekundete Mühe. Jedoch fanden wir die richtige Umstellung in der Service-Annahme und konnten so unser Spiel wieder aufziehen. Der erste Satz ging etwas überraschend an uns.

 

Audax wirkte etwas geschockt durch den Satzrückstand und verpasste den Start in den zweiten Satz komplett. Unsere Angreifer punkteten nach Belieben und immer wieder konnten die Angriffe von Audax geblockt werden. Auch in der Verteidigung passte nun alles zusammen; Der zweite Satz ging klar an uns.

 

Eine kleine Sensation lag in der Luft; In den vergangen Jahren konnten wir gegen Audax nie gewinnen und jetzt lagen wir plötzlich mit 2:0 vorne. Audax war nun wachgerüttelt und startete stark in den dritten Satz. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch und beide Teams spielten auf Augenhöhe. Keine der beiden Mannschaften schaffte es sich entscheidend abzusetzen. Kurz vor Schluss konnten wir ein Minibreak erzielen und lagen nun zwei Punkte vorne. Plötzlich hiess es Matchball für Volley Amriswil; Audax,

angeführt von Spielertrainer Tomasik, stemmte sich nochmals gegen die drohende Niederlage. Der zweite Matchball wurde von Audax abermals abgewehrt, jedoch der dritte Matchball konnten wir verwerten und die Sensation war perfekt.

 

 

Resultat: Volley Amriswil - SSC Audax  3:0

 

Lauch des Tages: Etienne

 


Weitere 3 Punkte, diesmal gegen Pallavolo Kreuzlingen

Michi Baumann

Beim ersten Auswärtsspiel galt es die Leistung vom Spiel gegen Audax zu bestätigen und weiter Punkte auf unsere Punktekonto zu scheffeln. Kreuzlingen war in den letzten Jahren immer ein Gegner in unserer Nähe in der Tabelle. Wir erwarteten ein ausgeglichenes Spiel und hofften auf den besseren Ausgang für uns.

 

Wir starteten etwas nervös in den ersten Satz; Schnell lagen wir ein paar Punkte zurück. Wir haderten mit unserem Spiel und die Abstimmung war nicht optimal. Kleine Ungenauigkeiten wurden von Kreuzlingen gnadenlos ausgenutzt. Ein Timeout wurde genommen; Die Nervosität legte sich und wir fanden besser ins Spiel. Der Punktevorsprung von Kreuzlingen konnte aufgeholt werden und im Gegenzug konnten wir selbst einen kleinen Punktevorsprung heraus spielen. Die Eigenfehler konnten wir fast komplett ausmerzen und

profitierten immer wieder von Servicefehler seitens Kreuzlingen. So verteidigten wir den kleinen Vorsprung bis zum Satzende.

 

Im zweiten Satz machten wir dort weiter, wo wir aufgehört hatten. Unsere Annahme war jetzt eine Bank und Kreuzlingen musste am Service mehr Risiko nehmen. Dieses Risiko wurde nicht belohnt; Viele Servicefehler brachten uns Punkte. Der Block hatte sich jetzt auf die Angriffe von Kreuzlingen eingestellt und die Abstimmung mit der Verteidigung funktionierte besser. Wir konnten kurz nach Satzbeginn einige Punkte wegziehen. Kreuzlingen konnte diesen Zwischenspurt bis zum Satzende nicht mehr aufholen und so ging der zweite Satz auch an uns.

 

Kreuzlingen reagierte auf den 0:2 Rückstand und wechselte auf mehreren Positionen. Die Wechsel von Kreuzlingen erwiesen sich als richtig; Wir konnten nicht unser Spiel aufziehen und unser Druck am Service liess nach. Auch schlichen sich immer wieder Fehler in unserem Spielaufbau ein, was es uns erschwerte den Rückstand auf Kreuzlingen zu verkürzen. Irgendwie war der Wurm drin und wir konnten nicht an die Leistung der ersten beiden Sätze anknöpfen. Kreuzlingen spielte in dritten Satz zu konstant und somit ging der dritte Satz verdient an Kreuzlingen.

 

Satz abhaken und wieder von vorne. Nun lief es wieder besser auf unserer Seite. Im Angriff wurde wieder gepunktet und die Annahme wurde besser, sodass die Zuspiele genauer und variantenreicher gespielt werden konnten. Am Service konnten wir wieder mehr Druck entwickeln und so konnte der Block besser positioniert werden. Kreuzlingen fand kein Mittel gegen unsere Angriffe und wir konnten uns bei Satzmitte entscheidend absetzen. Der Vorsprung konnte bis Matchende gehalten werden und so gewannen wir verdient 3:1.

 

 

 

Resultat: Volley Amriswil - Pallavolo Kreuzlingen  3:1

 

Lauch des Tages: Etienne

 


Herren 3 gewinnt knapp gegen Schaffhausen

Luca Örtig

 

Die Volleyballer vom Volley Amriswil 3 haben am vergangenen Sonntag gegen den VBC Schaffhausen in einem knappen Spiel mit 3:2 gewonnen. Amriswil befindet sich nach 3 Spielen noch immer an der Spitze der Tabelle.

 

 

Die Gäste haben sehr stark begonnen und das Heimteam mit starken Aufschlägen und Angriffen in Bredouille gebracht. Nach nur kurzer Zeit waren die Gäste bereits 5 Punkte voraus. Dieser Abstand hielt sich durch den ganzen Satz. Trainer Claudio zum ersten Satz: «Die Annahmen waren nicht präzise, weshalb wir keine effektiven Angriffe starten konnten.» Trotz der Bemühung diesen Rückstand wieder aufzuholen, verloren die Herren des Volley Amriswil den ersten Satz zu 19 Punkten.

 

Der Beginn des zweiten Satzes war sehr ausgeglichen. Das Heimteam sowie das Gästeteam haben besser ins Spiel gefunden. Die Annahmen auf Seite der Amriswiler wurden präziser wodurch auch das Angriffsbollwerk immer besser in die Gänge kam. Nach der Hälfte dieses Satzes konnte sich Amriswil von Schaffhausen absetzen. Auch sie zogen zwischenzeitlich mit bis zu fünf Punkten weg und konnten diesen Abstand bis zum Ende mehr oder weniger konstant halten. So konnten sie den zweiten Satz letztendlich für sich entscheiden.

 

Im dritten Satz hatten die Herren von Amriswil die stärkste Phase des Spiels. Die Blöcke standen gut, die Annahmen kamen konstant und die Angriffe wurden effizient im Feld der Gäste versenkt. Schaffhausen schaffte es nicht mit dem Niveau von Amriswil mitzuhalten und gerieten schnell in Rückstand. Auch die Timeouts auf Seiten der Schaffhauser brachten nicht die erhoffte Besserung. Nach einem starken Satz, der 25:15 endete, führte Amriswil mit 2:1, was dem Selbstvertrauen der Gastgeber sichtlich guttat.

 

Die Thurgauer nahmen daraufhin den vierten Satz auf die leichte Schulter. Nach dem hohen Sieg im dritten Satz, glaubten sie sich unschlagbar und zeigten fortan ungewohnte Schwächen. Viele Eigenfehler und eine schwache Kommunikation untereinander führten zu einem starken Rückstand. Erst als die Gäste mit 23 Punkten bereits fast gewonnen haben, fanden die Amriswiler wieder zum alten Spiel zurück. Eine Serviceserie von sieben Aufschlägen brachte Amriswil wieder nahe an das gegnerische Team. Dennoch konnten die Schaffhauser den Satz letztendlich mit 25:20 zu ihren Gunsten entscheiden, weshalb ein Entscheidungssatz über Sieg oder Niederlage entscheiden musste.

 

Die Munotstädter fanden besser in den fünften Satz. Nach einem Timeout beim Stande von 7:9 und einigen taktischen Anweisungen konnten die Amriswiler den Rückstand aufholen und aufgrund guter Blockarbeit ihrerseits in Führung gehen. Diese Führung gaben Amriswil nicht mehr aus der Hand. Somit konnten sie zumindest zwei Punkte in Amriswil halten und die Spitze der Tabelle weiter festigen.

 

Schon am kommenden Mittwoch spielt das Herren 3 gegen den drittplatzierten Smash Winterthur mit dem Ziel, die Tabellenposition zu verteidigen.

 


Derby-Niederlage gegen Audax

Emanuel Koch

 

Ich habe mir lange überlegt, ob ich zu diesem Spiel einen Bericht schreiben soll. Eigentlich wollte ich keine Worte darüber verlieren, um die ganze Sache möglichst schnell abzuhaken, aber ich will meine regelmässigen Leser nicht enttäuschen. Deshalb gibt's einfach eine Kurzversion:

 

Satz 1: Anfang ok. Dann Zwischentief. Aufgefangen. Noch ein Tief. Satz verloren.

 

Satz 2: Eigentlich könnte ich die Worte von Satz 1 kopieren, aber das will ich meinen Lesern nicht antun. Lange Rede, kurzer Sinn: Satz 2 auch verloren.

 

Satz 3: Wie sagt man so schön: "Aller guten Dinge sind drei!" Oder in unserem Fall: "Aller schlechten Dinge sind drei!" Satz 3 auch verloren. Match verloren

 

Ich will ja nicht die komplette Leistung an diesem Abend schlecht reden. Denn es gab durchaus Momente, in denen auch unsere Mannschaft ansehnliches Volleyball gespielt und teilweise auch die umkämpften Ballwechsel gewonnen hat. Nur leider nicht oft genug und vor allem nicht dann, als es entscheidend wurde. 

 

Wie sagt man so schön: "Mund abwischen und weitermachen!"

 

 

Resultat: Volley Amriswil - Audax SSC 0:3

 


Achterbahn-Sieg gegen Wittenbach

Emanuel Koch

 

Am Montag traf unser Herren 4 auf die Routiniers aus Wittenbach. Die Vorstadt-St.Galler sind in den letzten Jahren sowas wie der Angstgegner von uns. Eines der Saisonziele unseres Teams: Sieg gegen Wittenbach. Dementsprechend motiviert und leider auch nervös gestaltete sich der Startsatz. Viele Fehler waren die Folge und der Satzverlust nicht mehr abzuwenden.

 

Taktische Umstellungen im Verlaufe des zweiten Satzes brachten die Ruhe zurück ins Team. Solides Side-out-spiel bescherte uns den Satzausgleich. 

 

Im dritten Satz ein ähnliches Bild. Annahme-Angriff sowie die Block-Verteidigungsarbeit waren konzentriert und brachten den Gegner zum Nachdenken. Satz 3 gewonnen und somit den ersten Punkt.

 

Leider konnten wir im 4. Satz nicht an die Leistung anknüpfen und gerieten schnell vorentscheidend in Rückstand. Und als der grosse Rückstand wieder aufgeholt war, kam die Unsicherheit vom ersten Satz zurück. Das Tie-Break war unumgänglich.

 

Dort war die Angelegenheit sehr ausgeglichen. Wittenbach ging mit einer 2-Punkte-Führung zum Seitenwechsel. Dieser wurde aber unmgehend wettgemacht und der Schlagabtausch ging weiter. Und bei 13:13 der entscheidende Spielerwechsel oder je nach Ansicht Ballwechsel. Punkt für uns. Time-out beim Gegner. Das liess den Service-Spieler nicht aus der Ruhe bringen. Es folgten drei unkontrollierte Ballberührungen unseres Gegners. 15:13! Sieg gegen Wittenbach! 

 

Ein Saisonziel ist erreicht, aber keine Zeit sich auszuruhen. Nächsten Montag steht schon das nächste wichtige Spiel an: Das Stadtderby gegen Audax!

 

Resultat: Volley Amriswil - VBC Wittenbach 3:2

 

 


Auswärtssieg in Gommiswald

Anna Fisch

 

Am 27.10.19 spielten die Mannschaften Volley Amriswil U19 gegen VBC Gommiswald U19. Das Spiel gewann der Besuch aus Amriswil mit 3:1.

 

Schon von Beginn weg dominierten wir das Spiel. Mit unseren konstanten Services und auch Angriffe gewannen wir den ersten Satz. Auch im zweiten Satz waren wir klar überlegen, als uns ein Tief einholte. Da konnte Gommiswald beinahe aufholen, wir entschieden den Satz aber wieder für uns. Als wir wieder auf unserer Anfangsseite standen, klappte es nicht wie gewollt. Wir lagen 4:15 zurück, konnten aber noch mit guten Services bis 22:25 aufholen, verlierten somit den dritten Satz. Im vierten Satz kämpften wir noch einmal und entschieden, dass das der letzte Satz war. Somit holten wir die ganze Punktzahl nach Amriswil.

 


Saisonauftakt Herren 4

Emanuel Koch

 

Letzten Samstag trat das Herren 4 zu seiner Saison-Premiere an. Das mit Alteingesessenen und mit frisch gespickten Junioren oder wie man es auch sehen will alten Haudegen; ach tut mir leid, ich übertreib schon wieder...

 

Es ging also nach Heerbrugg zum Saisonauftakt: Dank solidem Spiel und guten Services hielten wir den Gegner unter Kontrolle und konnten den ersten Satz auch mit einer kurzen Schwäche zum Schluss für uns entscheiden.

 

Leider lief das Spiel nicht so weiter. Wir erzeugten weniger Druck und Rheno konnte sich in der Annahme stabilisieren, was schlussendlich den Satzausgleich bedeutete. Im dritten Satz ein ähnliches Bild wie im zweiten; Rheno solid und einfach und die junge, unerfahrene Truppe fehleranfällig. Ausgerechnet als die Aufholjagd fahrt aufnahm, machte der Erfahrenste auf dem Feld einen Netzfehler und kurz darauf war auch der dritte Satz Geschichte.

 

Im vierten Satz starteten wir nochmals motiviert und konnten schnell in Führung gehen. Doch eine Schwächephase kostete uns die Führung und der daraus entstandene Rückstand kostete uns denn Match.

 

 

Resultat: Rheno - Volley Amriswil 3:1

 

Immerhin haben wir schon am Montag die nächste Chance auf Punkte. Dann geht es gegen den Dauerrivalen Wittenbach.

 


Volley Amriswil U23 gewinnt in einem umkämpften Match gegen Rheno Volley

Matchbericht vom 22.09.2019

 

Am 22.09.2019 spielte die Mannschaften Volley Amriswil U23 gegen Rheno Volley U23. Das Spiel endete mit einem 3:1 für die Hausherren aus Amriswil.

 

Zu Beginn des Spiels konnte sich Rheno einen sieben Punktevorsprung erarbeiten, der fast über den ganzen Satz anhielt. Das Zusammenspiel der Heimmannschaft wurde aber von Punkt zu Punkt besser, sodass sie den Vorsprung gegen Ende des Satzes aufholen und in einen Satzgewinn umwandeln konnten. Im zweiten Satz war das Spiel am Anfang ausgeglichen bis Volley Amriswil 9:12 hinten lag. Rheno konnte den Vorsprung bis Ende des Satzes halten, obwohl Volley Amriswil wieder eine stärkere Phase hatte. Im dritten Satz begann Volley Amriswil stark und erspielte sich schnell einen drei Punkte Vorsprung. Vor allem in der Feldabwehr und bei den Aufschlägen wurde das Heimteam immer stärker, was der Auswärtsmannschaft sichtlich Mühe bereitete. Der Satz ging am Ende mit 26:24 an Amriswil. Im vierten Satz zeigten die Gastgeber ihre Stärken gleich zu Beginn und konnten sich einen fünf Punkte Vorsprung herausholen. Die Rheintaler versuchten sich mit Timeouts und Wechsel zu helfen, doch das Heimteam spielte zu konstant und gewann am Ende mit 25:15.

 


U19 ist Schweizermeister

Karin Kobler

Im Halbfinal der „Final Four“ in Neuenburg nahm Amriswil Revanche an Lausanne UC. In einem dramatischen und hochstehenden Spiel riss Lausanne den ersten Satz mit 28:26 an sich. Das Spiel war von grosser Nervosität geprägt. Die Amriswiler versteckten sich aber nicht und entschieden den ausgeglichenen zweiten Satz mit 25:20 für sich. Es blieb spannend. Beide Teams bekamen ihre Nervosität besser in Griff. Amriswil konnte sich aber zweimal leicht absetzen. Nach 4 Sätzen waren Erlösung und Jubel gross. Amriswil stand im Final. 

 

Das Finalspiel vom Sonntag zwischen dem TSV Jona und Volley Amriswil war eine einseitige Angelegenheit. Jona konnte dem sauberen und geduldigen Spiel der Amriswiler nichts entgegenhalten. Mit starken Services legte Amriswil den Grundstein für den souveränen Titelgewinn.

 

MVP Fabrice Egger

 

Auch der MVP kommt aus den Reihen von Volley Amriswil. Zuspieler Fabrice Egger durfte die begehrte Auszeichnung entgegennehmen. 

 

Die vielen mitgereisten Fans bejubelten den Schweizermeistertitel und den MVP lautstark mit Kuhglocken und Sprechgesängen. Herzlichen Dank für eure Unterstützung!

 

Es spielten: Tinko Schnegg, Alex Lengweiler, Ramon Diem, Adrian Gajewski, Jonas Kobler, Fabrice Egger, Silvano Conconi, Nando Deutsch, Etienne Schalch, Beni Tschopp, Basil Egli, George Farah.

Coaches: Daniel Gajewski, Dritan Cuko

 

 

Volley Amriswil : Lausanne UC 26:28 / 25:20 / 25:15 / 25:18

 

Volley Amriswil : TSV Jona 25:17 / 25:16 / 25:18

 

U13 Jungs fahren nach Genf

Am vergangenen Wochenende spielten nicht nur die grossen Jungs um den Einzug ins Final Four, sondern auch zwei Mannschaften bei den U13 Jungs, sowie die U13 Mädchen um die Qualifikation an die Schweizermeisterschaft.

Die Mädchen hatten von allen drei Teams das schwierigste Los gezogen. Sie spielten unter anderem gegen Toggenburg und Kanti Schaffhausen die als sehr starke Gegnerinnen einzuschätzen waren.

Sie beendeten das Turnier auf dem 10. Schlussrang.

Bei den Jungs ging es da schon eher zur Sache. Sie liebäugelten von Beginn an mit dem ersten Platz und wussten auch, dass sie alles geben müssen um dieses Ziel zu erreichen. Gerade gegen Rickenbach, Flawil und die eigene Mannschaft war es sehr spannend und ein tolles Spiel für die Zuschauer.

Schlussendlich hat sich Volley Amriswil 2 keinen Sieg nehmen lassen und qualifizieren sich so für die Schweizermeisterschaft in Genf. 

U19-Steigerungslauf zum «Final Four»

Die U19 von «Volley Amriswil» startete am Morgen gemächlich ins Turnier. Gegen den «VBC Schaffhausen» ging der erste Satz mit 25:12 so locker von der Hand, dass Trainer Daniel Gajewski im zweiten Satz sämtliche Spieler spielen lassen konnte. «Volley Amriswil» brachte diesen Satz mit 25:16 ins Trockene.

 

Vor dem Mittagessen trafen die Amriswiler auf den «VBC Thun». Auch hier war die Verlockung zum «Plämperlen» gross. Entsprechend schlich sich auch der eine oder andere Fehler ein. Insgesamt war es ein einfaches Spiel, das mit 25:11 und 25:13 gewonnen wurde.

 

Am Nachmittag stieg die Spannung, wartete doch «Taktor Basel» auf unsere U19. Der erwartet harte Kampf blieb allerdings weitestgehend aus. Dank einer sehr konzentrierten und souveränen Leistung der Stammspieler wurde der Einzug ins Final mit 25:15 und 25:16 besiegelt.

Im Final werden die Gruppensieger «Volley Amriswil» und «TSV Jona» mit «Lausanne UC» und «Servette Star Onex» den Sieg untereinander ausmachen.

 

Für Amriswil im Einsatz: Fabrice Egger, Tinko Schnegg (Captain), Jonas Kobler, Silvan Conconi, Adi Gajewski,  Alex Lengweiler, Ramon Diem (Libero), Nando Deutsch, Raoul Klein und Georges Farah, Daniel Gajewski (Coach), Karin Kobler (Masseurin)

Damen 2 feiert ihren Erfolg

Das Damen 2 feiert den verdienten Vizeregionalmeistertitel mit Erfolgstrainer Oli Grawehr und Fans beim gemeinsamen Discobowling. Sportlich auch Ende Saison. Danke allen, die diese tollen Erfahrungen möglich gemacht haben.

U19 Damen beenden die Saison erfolgreich

Das U19 Frauenteam hat das letzte Spiel gegen St. Gallen deutlich 3:0 gewonnen und spielt nach dem Aufstieg in die erste Stärkeklasse schon an der Spitze mit.
Laut Trainer Claudio Kriech haben sie enorme Fortschritte gemacht und verstehen sich als Mannschaft ausgezeichnet.
Ein grosses Kompliment und Dankeschön an Staff und Fans!

Herren 5 ist RVNO 4.Liga Meister

Meisterliche Jugend «U17/U19»

Die «U17/U19» mit Trainer Dani Gajewski und Réné Honauer durften zum Ende der Saison gegen «Altnau Volley» um den Meistertitel in der 4. Liga spielen - dies nach ihrem Gruppensieg in der 4. Liga und dem Aufstieg in die 3. Liga.

Nach einem etwas unentschlossenen und nervösen Start mussten die Amriswiler den ersten Satz gegen «Altnau Volley» noch abgeben. Ab Satz zwei wendete sich das Blatt und die jungen Volleyballer setzten sich gegen die erfahrenen Altnauer souverän in vier Sätzen durch.

Die Mannschaft von Dani Gajewski krönt mit diesem Meistertitel eine sehr erfolgreiche Saison. Sie haben in der 4. Liga lediglich einen einzigen Match verloren.

Rückrundenbericht U15H

René Honauer

Nachdem wir die Vorrunde in der U17H zweite Stärkeklasse als erster in der Tabelle abgeschlossen haben, entschied sich der RVNO unsere Mannschaft in der U17H erste Stärkeklasse starten zu lassen.

 

Etwas ungewiss starteten wir in die erste Begegnung gegen Smash Winterthur und verloren nur 2:3. Das nächste Spiel gegen Schaffhausen gewannen wir 3:2. Ein Lob an meine U15H Mannschaft. Erstaunlich, wie sie sich auch gegen grössere Gegner behaupten können. Die zweite Runde war für uns Trainer eine Herausforderung, waren doch praktisch alle Stamm 6-Spieler im Skilager und mussten dann gleich wieder in «die Hosen» erschwerend hinzu kam noch, dass wir Trainer das Spielsystem P1 das erste Mal spielen liessen. Das Resultat der Sportwoche und die Umstellung zeigten sich sofort. Gegen Schaffhausen standen wir so ziemlich ausgelaugt auf dem Feld und wussten nicht, wie uns geschah. Schnell lagen wir zurück und fanden im ersten Satz nicht ins Spiel. Doch im zweiten Satz, drehten unsere Jungs auf und wir glaubten schon an die Wende. Doch leider war das Aufflammen nur von kurzer Dauer und wir verloren gegen Schaffhausen 3:1. Gegen Smash gab es dann sogar eine 3:0 Klatsche. Aber auch hier haben wie unser System durchgezogen und das was wir von unseren Jungs sehen wollten erfasst und korrigiert. Nächsten Sonntag steht die 3. Runde bevor und ich möchte sicherlich 4 Punkte aus den Spielen holen. Das Turnier ist unsere Vorbereitung für den zweiten SM-Tag.

 

Tolle Bilanz zum Abschluss des Damen1

Kathrin Meier - Matchbericht vom 10.03.2019

Vergangenen Sonntag war es soweit. Das letzte Spiel der Saison 18/19 wurde für das LINDAREN Damen 1 gegen den VBC Andwil-Arnegg 2 angepfiffen. Mit gemischten Gefühlen gingen wir an die Sache heran, bestritten den Match dann aber erfolgreich mit einem 3:0-Resultat – Juhui!

 

 

Andwil-Arnegg startete mit unglaublich viel Druck am Service in den ersten Satz, was uns zunächst ordentlich aus dem Konzept brachte. Schnell stand es 9:9 und wir hatten das mit der Annahme noch nicht wirklich im Griff. Die Stimmung war aber da, es sollte schliesslich unser Match werden und so liessen wir uns etwas einfallen. Anpassungen in der Annahme und Präzision im Spielaufbau bedeuteten die Wende, so dass wir davonziehen konnten. 14:11, dann 20:13 und schliesslich 25:14 hiess es. 1:0 für Amriswil.

 

Etwas turbulenter verliefen dann jedoch die nächsten zwei Sätze. Andwil-Arnegg behielt die Stabilität in der Annahme bei und variierte seinen Angriff mit Einbau vereinzelter kurzen Finten. Obwohl wir die ganze Zeit zuversichtlich waren und uns gegenseitig unterstützten, wollte es nicht klappen. Die Time-Outs wurden auf beiden Seiten ausgeschöpft. Wichtige Servicewinner von Seiten Amriswil und ein strategischer Wechsel am Pass brachten den gewünschten Effekt und verwandelten das knappe 20:20 zu einem 25:23 für uns. 2:0 Amriswil.

 

 

Im dritten Satz waren wir anfangs sehr konzentriert. Wir konnten uns einen Vorsprung von 9:4 ausbauen, denn unsere Angriffe waren genau da wo sie hingehörten. Zwischenzeitliche Mängel in der Annahme liessen den Spielstand allerdings schnell ins Wackeln bringen, sodass es noch einmal en uns lag. Wir konnten nicht mehr auf die Eigenfehler unserer Gegnerinnen hoffen, sondern mussten den Sack selbst zumachen. Beim Stand von 23:23 führte uns der wichtige Servicefehler von Andwil-Arnegg zum Satzball. Diesen verwerteten wir prompt und gewinnen ein Spiel, welches zugegeben nicht unsere beste Leistung widerspiegelte, welches uns aber noch lange in Erinnerung bleiben wird.

 

 

Mit 41 Punkten und einem 3. Platz gehören wir zur klaren Tabellenspitze und können stolz auf unsere Leistung in der vergangenen Saison sein. Wir bedanken uns herzlichst für die treuen Zuschauer, die uns durch die ganze Saison begleiteten! Auch unseren Sponsoren (…) vielen lieben Dank für die grosszügige Unterstützung! Ohne euch alle wäre die Saison 18/19 nicht annähernd dieselbe gewesen!

 

Wir wünschen Euch viel Spass beim Verfolgen der aufregenden Spiele unserer beiden ersten Herrenteams und schliesslich einen erholsamen Sommer!

 

 

 

Euer LINDAREN Damen 1

 

Das Damen1-Team weiterhin auf Rang 3

Kathrin Meier - Matchbericht vom 02.03.2019

Ihr wollt wissen, was im Spitzenspiel gegen den Erstplatzierten STV St. Gallen geschah? Dann immer schön weiter im Text:

 

 

Vergangenen Samstag reisten wir für unser zweitletztes Meisterschaftsspiel der Saison nach St. Gallen, mit dem Ziel, dem klaren Erstplatzierten noch einmal zu zeigen, dass wir den verlorenen Fünfsätzer der Hinrunde nicht auf uns sitzen gelassen haben. Nach einem erst ausgeglichenen Start gelang es uns bald der Auf- und Ausbau eines Vorsprungs, den wir bis 21:14 und schliesslich 25:18 aufrechterhalten konnten. Doch auch der STV hatte eine klare Mission für diese emotionale Angelegenheit. Sie kehrten fokussierter zurück und platzierten ihren Aussenangriff neu auf die Linie. Wir hatten grosse Mühe, uns dem neuen Spiel der St. Gallerinnen anzupassen. Auch in der Annahme haperte es stark, so dass der Satz schnell entschieden war. Die 14:25 Niederlage hakten wir aber genau so schnell wieder ab. Noch nichts war entschieden. Die alte Kreuzbleiche kochte beinahe, denn der dritte Satz bot einiges an Spektakel und Emotionen. Diverse Diskussionen mit den Unparteiischen und gegenseitige Sticheleien der beiden Mannschaften sorgten für dicke Luft. Der Spielstand von 15:15 machte die Lage nicht gerade besser und als St. Gallen zum 18:21 und später 23:20 ausbauten, gelang und endlich die so verdiente und wichtige Wende. Unsere Angriffe gelangen, die Stimmung war da. Eigenfehler seitens der St. Galler sowie effiziente und erfolgreiche Spielzüge bei Amriswil kehrten das Blatt zum 25:23. 2:1 für Amriswil. Der STV gab sich logischerweise nicht zufrieden, legte noch einmal eine Schippe drauf und – oh Wunder – gewann den vierten Satz nach 23 Spielminuten für sich. Mit zwei Punkten Vorsprung und unserer Spielertrainerin Nadja am Service starteten wir in den entscheidenden fünften Satz. Wieder brannten die Emotionen mit uns durch. Es wurde um jeden Ball gekämpft und nach zwischenzeitlicher Rücklage von 6:8 beim Seitenwechsel, sorgten wir nochmals für den Ausgleich mit 12:12 und 13:13. St. Gallen verwertet ihre beiden letzten Services aber zu klaren Punkten und entschieden den Satz und somit den Match für sich. 2:3 für St. Gallen.

 

 

Ein Sieg gegen St. Gallen wäre zu schön gewesen. Trotzdem sind wir stolz auf das Resultat, denn wir haben dem STV noch ein letztes Mal die Stirn geboten.

 

Dicht hinter dem VC Kanti Schaffhausen bleiben wir somit mit 38 Punkten auf Platz drei der Tabelle. Der letzte Match der Saison findet kommenden Sonntag, 10.03.19 um 13:30 Uhr ausnahmsweise in der Freiestrassehalle gegen VBC Andwil-Arnegg 2 statt. Wir freuen uns, euch zu sehen und gemeinsam noch einmal einzuheizen, um die Saison 18/19 würdig zu beenden.

 

 

Euer LINDAREN Damen 1

 

2 Punkte mussten her...

Sabrina Schwitzer - Matchbericht vom 03.03.2019

Heute fand unser letztes Meisterschaftsspiel in der heimischen Tellenfeldhalle gegen den STV Berg statt. Die Ausgangslage war klar: Um in die 4. Liga aufzusteigen mussten mindestens zwei Punkte her.

 

Nach anfänglichen Schwierigkeiten fing sich unser Team und wir gewannen den ersten Satz mit 25:17. Mitte des zweiten Satzes wechselte unser Coach Pascal Brunke eine unserer Aussenangreiferinnen sowie eine Mitte aus. Von diesem Wechsel liessen wir uns etwas aus dem Konzept bringen, sodass wir diesen Satz nur knapp mit 25:23 für uns entscheiden konnten. Im dritten Satz liessen wir nicht mehr viel anbrennen und gewannen mit 25:16. Somit stehen wir als Gruppensieger da und spielen nächste Saison in der 4. Liga. =)

 

Bei einem gemütlichen Abendessen mit Pizza-Grill lassen wir die erfolgreiche Saison ausklingen.
Wir möchten uns ganz herzlich bei unseren Zuschauern, unserem Coach sowie Marina von Hautnah Coiffeur und Kosmetik in Amriswil für die tollen Einspielshirts bedanken.

 

Ein Sieg und eine Niederlage

Kathrin Meier - Matchbericht vom 22. und 24.02.2019

Vergangenes Wochenende standen für das LINDAREN Damen 1 gerade zwei Spiele an. Wir holten uns insgesamt drei Punkte obendrauf und sind mit 37 Punkten auf dem stabilen 3. Platz hinter dem STV St.Gallen und dem VC Kanti Schaffhausen.

 

Am Freitag empfingen wir den Tabellenzweiten aus Schaffhausen, der uns allerdings von Anfang an eine Nasenlänge voraus war. Mit einer stabilen Verteidigung erschwerten sie uns das Punktemachen und auch im Angriff hatten sie es faustdick hinter den Ohren. Mit immerzu grösser werdender Spielstanddifferenz machte sich bei uns Verzweiflung breit. Die mangelhaften Annahmen auf Seiten von Amriswil liessen den Spielaufbau ins Wanken bringen. Selbst unsere Verstärkung auf der Aussenposition und Lina, die nur halb frisch aus ihrer Krankheitsbedingten Pause zurückkam, konnten das Blatt nicht wenden und wir liessen den ersten Satz geschehen. 25:15 für Schaffhausen. Auch im Zweiten zeigte sich der VC Kanti von seiner besten Seite. Sie liessen nichts anbrennen und auch trotz stabilerem Spiel von Amriswil gelang der Sieg nicht. Auch der zweite Satz geht zu 21 an den Tabellenzweiten. Im Dritten machten wir gegen Ende noch einmal Druck und die Hoffnung war wieder deutlich zu spüren. Die beiden verpatzten Sätze von vorhin nagten aber an unserer mentalen und physischen Power und liessen die Wende leider aus. Trotz knapper 25:23 Niederlage im dritten Satz geben wir uns geschlagen. Gegen das zu starke Schaffhausen war am Freitag leider nichts zu holen.

 

Gestern, Sonntag, stand das Rückspiel gegen den VBC Frauenfeld an. Bezüglich Punktestand war das Spiel jenem vom Freitag verblüffend ähnlich – nur waren die Kräfte diesmal anders verteilt. Mit Satzsiegen von 14:25, 20:25 und 23:25 beendeten wir das Doppelwochenende erfolgreich und mit drei weiteren Punkten auf dem Konto.

 

Am Samstag, 02.03. geht es in der alten Kreuzbleiche ins zweitletzte Spiel der Saison. Wir freuen uns auf ein Spitzenspiel gegen den Erstplatzierten St.Gallen. Bis dahin bündeln wir all unsere Kräfte und fokussieren uns in den anstehenden Trainings voll auf das bevorstehende Spiel. Wir freuen uns auf zahlreiche Zuschauer, um den Hexenkessel in St.Gallen gemeinsam zum Kochen zu bringen. Hopp Amriswil.

 

Euer LINDAREN Damen 1

 

Der 1. Schritt Richtung Final Fours

U23 1. SM-Tag, 17.2.2019 in Murten

 

Für die U23 besammelte sich bereits am frühen Morgen, um rechtzeitig in Murten zu sein. In Murten angekommen, machte sich das Team auf ihren ersten Match gegen den TV Lunkhofen bereit. Dabei musste es gänzlich auf einen Libero verzichten, was bedeutete, dass auch die Mitteangreifer annehmen müssen.

 

Doch auch mit den teils ungewohnten Positionen fokussierte sich Amriswil auf das Spiel und den Gegner. Gleich zu Beginn konnte sich Amriswil absetzen. Auch die Annahmen waren solide, sodass im ersten Satz keine Spannung aufkam. Doch auch auf Amriswiler Seite funktionierte noch nicht alles wie gewünscht. Trotzdem gewann das Team schlussendlich den ersten Satz mit 25:14. Der zweite Satz verlief ähnlich. Amriswil konnte Druck machen und Annahme-Fehler vermeiden. Auch dieser Satz konnte, trotz immer noch vorhandenen Unsauberkeiten, mit 25:17 für sich entschieden werden.

 

Der nächste Gegner war der letztjährige Silbermedaillen-Gewinner aus Lausanne. Im Gegensatz zu Amriswil konnte Lausanne auf jeder Position aus dem vollen schöpfen, was bedeutete, dass jeder der Stammspieler mindestens in der Nationalliga B spielt oder sogar Nationalliga A. Dieser Unterschied war im ersten Satz klar zu erkennen. Während Lausanne ihr spiel aufzog, schenkte Amriswil ihnen die Punkte durch zahlreiche Servicefehler. Schnell war Lausanne weggezogen und in Spiellaune. Das klare Resultat am Satzende war 14:25 für Lausanne. Nicht entmutigen lassen und weiter spielen hiess es für die U23 Spieler. Tatsächlich konnte Amriswil das Spiel nachher ausgeglichen gestalten. Ein spannender Kampf war das Ergebnis indem beide Mannschaften in Führung lagen. Doch zum Glück war es dieses Mal Amriswil mit dem besseren Ende und dem Satzausgleich zum 1:1. Auch der dritte Satz war bis zum Stand von 10:10 ausgeglichen. Anschliessend war es Amriswil, welcher es gelang noch eine Schippe zuzulegen und den Satz mit 15:12 zu gewinnen.

 

Nach diesem doch etwas überraschendem Sieg stand noch das Duell gegen die Heimmannschaft aus Murten bevor. Die U23 Mannschaft blieb jedoch fokussiert und gewann auch diesen Match mit 2:0 in Sätzen und qualifizierte sich somit als Gruppenerster für den 2. SM-Tag.

 

 

 

U19 1. SM-Tag, 17.2.2019 in Malters

 

Am 17. Februar fand der erste SM Tag im Jahr 2019 statt. Das u19 Team reiste am morgen früh nach Malters, um sich das Silberticket zu holen. Nichts anderes als der Gruppensieg wurde von ihnen erwartet, um sich eine optimale Ausgangslage beim 2. SM Tag zu schaffen. Diese Erwartung konnten sie erfüllen und wollen sich als Gruppenerster am 2. SM Tag am 18. März für die besten vier u19 Teams der Schweiz qualifizieren.

 

Nach einem kleinen Umweg in die falsche Turnhalle startete Amriswil die Vorbereitungen für das erste Spiel gegen Servette Star Onex (SSO).

 

Im ersten Spiel um 11:00Uhr startete Amriswil schlecht. Sie gehen gar mit 2:8 in den Rückstand gegen SSO. Danach kommt Amriswil allmählich ins Spiel zurück und konnten schnell mit guten Service und Angriffen ausglichen. Das Spiel war danach ziemlich ausgeglichen, jedoch passierten bei Amriswil immer wieder dumme Fehler, bis SSO beim Stand von 23:24 den ersten Satzball hatten. Amriswil konnte zwei Satzbälle abwehren, jedoch half Servette bei jedem Satzball mit einem Servicefehler nach. Mit zwei druckvollen Service konnte Amriswil den Satz mit 27:25 nach Hause holen. Beim zweiten Satz liess Amriswil den Spielern von Genf keine Chance und konnten sie endlich mit dem Service richtig unter Druck setzen. Der 2. Satz ging mit 25:11 an Amriswil. Somit war ein wichtiger Schritt in Richtung des Gruppensiegs geschafft.

 

Direkt danach startete das Spiel gegen die Heimmannschaft Malters. Diese war ebenfalls Teil eines erweiterten Favoritenkrieses. Sie wurden sogar stärker eingeschätzt als Servette zuvor. Amriswil startete dieses Mal besser ins Spiel und konnte schnell einen komfortablen Vorsprung erarbeiten. Diesen konnten sie ohne grössere Fehler weiter verbessern und gewinnen den Satz nach 16 Minuten mit 25:17. Der zweite Satz ging lief ähnlich ab. Unter strenger Beobachtung des u20 National Coaches Dario Balsamo konnte Amriswil stark aufspielen. Sie konnten auch diesen Satz nach 17 Minuten mit 25:16 für sich entscheiden. So konnten die Amriswiler voller Selbstvertrauen und mit zwei Siegen in die Mittagspause.

 

Diese Mittagspause ging bis 16:15Uhr. Während dieser Zeit konnten die Möglichen Gegner der nächsten Runde beobachtet werden. Danach ging es für Amriswil in die voraussichtlich letzte Partie des Tages gegen den TV Murten Volleyball. Murten war der klare Aussenseiter in diesem Duell. Somit lief das Spiel nicht mehr mit der Ernsthaftigkeit der ersten beiden Spiele ab. Amriswil konnte sich wie erwartet durchsetzen mit 25:12 und 25:15 nach nur 37 Minuten. Somit stand fest, Amriswil war ohne Satzverlust erster der Gruppe und hat somit ihr Ziel erreicht.

 

In der anderen Gruppe konnte sich Basel knapp vor Uni Bern in drei Sätzen den Gruppensieg sichern und stellt somit zusammen mit Schaffhausen und Biel, welche die Kreuzvergleiche gewonnen haben, die Gegner von Volley Amriswil am 2. SM Tag am 18. März. Der Standort der Spiele steht noch nicht fest.

 

In der anderen Gruppe konnte sich Lausanne und Jona als Erstplatzierte durchsetzen. Sie treffen am 2. SM Tag auf SSO und Malters, welche beide ihre Kreuzvergleiche gewinnen konnten. Diese vier Teams stellen mögliche Gegner bei einer Qualifikation für die Final Four dar.

 

Amriswil kann auf einen erfolgreichen 1. SM Tag zurückschauen und somit ihr Ziel des SM Titels weiterverfolgen. Sie treffen auf eine durchaus machbare Gruppe mit Basel, Biel und Schaffhausen im März. Zudem kommt es zu einem Wiedersehen mit Schaffhausen, da Amriswil schon für die Qualifikation an die SM gegen sie gespielt hat. Somit sind zwei Teams der Region RVNO unter den besten acht Teams der Schweiz.

 

 

 

U17 1. SM-Tag, 17.2.2019 in Bern

 

Dank ruhiger Verkehrslage am Sonntagmorgen trafen die 10 U17-Knaben und ihr Trainer Thomas Migge von Volley Amriswil pünktlich in Bern zum 1.SM-Tag in Bern ein.

 

Der erste Gegner, Smash Laufenburg-Kaisten konnte nur zu Beginn des zweiten Satzes mithalten, letztlich ging der Sieg verdient an Amriswil. Im zweiten Spiel stand Züri Unterland auf der anderen Feldseite, sie besiegten sich eigentlich grad selber.

 

Im dritten Spiel ging es gegen Jona – dass es auch dort eine Talentschmiede gibt, war unübersehbar. Der erste Satz ging deutlich an die Gegner, unsere Jungs waren wahrscheinlich vom plötzlich angestiegenen Niveau überrascht. Im zweiten Satz wurde hart gefightet, mit dem besseren Ende (24:26) für Jona.

 

Somit musste der Kreuzvergleich mit dem Tabellendritten der anderen Gruppe entscheiden: Lausanne hiess der Gegner, und sie waren mit dem schnellen Spiel der Amriswil überfordert. Unsere Jungs siegten deutlich und qualifizieren sich somit für den 2.SM-Tag am 24.März.

 

Ein grosses Dankeschön an Thomas Migge, der die Jungs den ganzen Tag betreute und coachte, und sicher nach Bern und zurück chauffierte!

 

 

 

U15 1. SM-Tag, 17.2.2019 in Amriswil

 

Am frühen Sonntag-Morgen, gegen 08.30 Uhr trudelten die U15-Spieler langsam im Tellenfeld ein. Gegenüber den anderen Teams konnten sie etwas länger im Bett bleiben, da die Spieler keinen langen Anfahrtsweg vor sich hatten.

 

Gut gelaunt wartete das Trainerteam Matthias, René und Claudia auf die Truppe. Nach dem Aufwärmen und Einspielen ertönte dann die Nationalhymne. Spätestens in diesem Moment wurde jedem klar, um was es heute ging. Voll motiviert wollte man sich ein Silberticket für den 2. SM-Tag erspielen.

 

Der 1. Gegner war kein Unbekannter – es war Volley Näfels, welches von kein geringerem als Dalibor Polák (Trainer der 1. Herrenmannschaft) gecoacht wurde. Doch unserem Team gelang ein super Start und der Gegner wurde mit 2:0 (25:9 und 25:16) bezwungen.

 

Nun kam der härteste Gegner an die Reihe, Volley Espoirs Biel-Bienne. Es wurde gekämpft und gefightet was das Zeugs hielt, doch immer wieder zogen unsere Jungs den Kürzeren. So verlor man das Spiel letztendlich mit 0:2 (20:25 und 17:25). Enttäuschung stand in den Gesichtern der Spieler und Trainer. Jetzt gab es nur noch eine Chance. Das 3. Spiel musste unbedingt gewonnen werden.

 

Nach dem gemeinsamen Mittagessen und einem ausgiebigen gemeinsamen Spaziergang, bei dem nochmals alle Köpfe frei gemacht wurden, stand das Spiel gegen Aarberg Volero auf dem Programm. Die Spieler gaben alles und gewannen verdient mit 2:0 (25:15 und 25:21).

 

Nun stand das Team auf dem 2. Rang. Dh sie durften gegen den 3. Platzierten der anderen Gruppe zum Barrage-Spiel antreten. Der Gegner, VBC Sursee. Mit viel Engagement und einem lautstarken Publikum im Rücken spielten sich die Jungs Punkt um Punkt dem Sieg entgegen. Mit einem 2:0 (25:7 und 25:22) holten sich unsere U15 verdient ein Silberticket und sind damit eine Runde weiter.

 

Mit Nachwuchsspielerinnen zum Sieg

Kathrin Meier - Matchbericht vom 09.02.2019

Frisch aus den Sportferien zurück ging gestern Samstag für das LINDAREN Damen 1 bereits das nächste Rückspiel über die Bühne. Wir gewinnen das Auswärtsspiel gegen den STV Wil mit einem 3:0 nicht zuletzt dank fleissiger Unterstützung durch unsere Juniorinnen und zahlreich angereister Eltern, die die Wiler Fankurve deutlich überstimmten.

 

 

Der erste Satz versprach ein spannender zu werden. Geprägt von kurzen Ballwechseln und dauerndem Hin und Her schaukelte sich der Spielstand hoch bis 18:18. Da liegt aber bestimmt noch einiges mehr drin für uns oder? Das dachten wir uns auch, legten eine Schippe Köpfchen obendrauf und düsten dann endlich davon. 25:19 geht der erste Satz an Amriswil.

 

 

Der zweite Satz schien uns schon eher zu liegen. Der Service stimmte und die Präsenz am Netz war da. Uns gelang ein Blitzstart bis 12:6 dank abwechslungsreichem und starkem Angriffsspiel. Eine Serviceserie seitens der Wiler vermochte uns aber doch ins Hadern zu bringen. Es mangelte in der Annahme, was Auswirkungen auf unseren Angriff hatte und auch in der Verteidigung patzten wir aufgrund Unkonzentriertheit. Nicht nur unsere Mitspielerinnen, die das ganz nur von zuhause aus mitverfolgten, wurden nervös am Live-Ticker von Assistenzcoach Aylin (vielen Dank nochmals). Mit 16:20 und schliesslich 21:23 schein die Sache aber langsam aber sicher im Griff zu sein. Zwei wichtige Punkte gelingen uns im Angriff. Nadja, unsere Spielertrainerin, rundet das Spektakel mit zwei fiesen Asse ab. Huch – Schwein gehabt. 2:0 Amriswil.

 

 

Der Dritte Satz sollte unserer werden. Endlich können wir uns klar von den Wilerinnen absetzen, einen 17:9 Vorsprung ausbauen und unsere Küken auf das Spielfeld holen. Während sich Jil schon in den beiden vorherigen Sätzen am Pass gut behauptet hatte, sind nun auch noch Seraina in der Mitte und Joana auf der Liberaposition dazugekommen. Wir bringen den Satz klar zu 16 über die Bühne und holen unsere nächsten drei Punkte. Yes. Juhui.

 

 

Am Samstag geht es etwas ungewohnt in der Freiestrasse weiter. Um 18:00 ist der Anpfiff gegen Uzwil. Wir freuen uns auf euch!

 

 

Euer LINDAREN Damen 1

 

Hartnäckiger Gegner Appenzell

Kathrin Meier - Matchbericht vom 24.01.2019

Pünktlich noch vor Beginn der Sportferien holt sich das LINDAREN Damen 1 den dritten 3:0-Sieg in Folge in der Rückrunde. Fast komplett und mit Unterstützung unserer Juniorinnen bestritten wir gestern Donnerstag als voll ausgeschöpftes 13er-Kader unser drittes Spiel im neuen Jahr.

 

 

Wohl bemerkt, dass Appenzell schon immer ein zäher und hartnäckiger Gegner von uns war, starteten wir mit Freude auf ein spannendes Spiel aber auch mit einer guten Portion Respekt in den Match. Der erste Satz gestaltete sich zunächst eher einfach für uns. Mit mehreren Servicewinnern gleich zu Beginn, Abwechslung im Angriff und einer super Präsenz im Block konnten wir das Niveau hoch halten und uns von unseren Gegnerinnen schnell absetzen. Mit einer Hand voll Satzbällen liessen wir die Appenzellerinnen bis 24:23 nochmals gefährlich nahe herankommen, bevor uns der Punkt zum 25:23 und somit zum ersten Satzgewinn gelang.

 

 

Satz Nummer zwei gestaltete sich etwas ausgeglichener. Appenzell nahm viele taktische Spielerwechsel vor, spielte mit unterschiedlichen Passsystemen und schaffte es schliesslich, unsere Wand in der Annahme ins Wackeln zu bringen. Der Satz war geprägt von Hochs und Tiefs auf beiden Seiten des Netzes. Einige Patzer der Appenzellerinnen im Block und die daraufhin entstandenen Unstimmigkeiten ihrerseits brachten uns schlussendlich aber die wichtigen Punkte und den klaren 25:18-Satzsieg.

 

 

«Flaute ,Hallo!», wir haben dich schon fast kommen sehen. Unser wunder Punkt mit eindeutigem Verbesserungspotential machte sich pünktlich zum Anpfiff des dritten Satzes breit. Ausnahmsweise waren nun wir zu einem Timeout gezwungen, da die Präzision in Annahme und Verteidigung nachliess. Das Spiel der Appenzellerinnen war ein spezielles mit einer Aussenangreiferin, die uns oft auf dem falschen Fuss erwischte. Wir konnten unser gewohntes Tempo und denn anfänglichen Druck so nicht halten und unser Verteidigungssystem liess zu Wünschen übrig. Nichtsdestotrotz hielten wir den Druck stand. Die 6er-Service-Serie von Shana war bitter nötig und brachte nochmals genug Mut und Spass ins Spiel, um mit unterhaltsamen Rettungsaktionen und super Angriffen einen schönen Abschluss zu 20 hinzulegen. 3:0 für Amriswil – Juhui!

 

 

Vielen Dank für die Unterstützung durch die treuen Mamis auch im verschneiten Appenzell!

 

Wir melden uns nach den Sportferien wieder, wenn es am 09. Februar in Wil weitergeht.

 

 

 

Euer LINDAREN Damen 1

 

3:0-Sieg gegen Goldach

Kathrin Meier - Matchbericht vom 20.01.2019

 Bereits das zweite Spiel der Rückrunde ist Geschichte fürs LINDAREN Damen 1. Mit einem kurzen und bündigen 3:0-Sieg gegen Goldach sind wir gut im Kurs und immer noch voll dabei im Kampf um die Tabellenspitze.

 

Mit vollständigem Kader und zahlreichem Publikum im Rücken gelang uns am vergangenen Spielsonntag im Tellenfeld ein toller Auftakt. Mit einem Ass und weitern zwei Servicewinnern durch unsere Spielertrainerin Nadja sorgten wir gleich nach Anpfiff für Stimmung (und Feuerwerk). Bald konnten wir das Spiel der Goldacherinnen lesen und gewannen kurzerhand die Überhand. Mit Tempo und Druck an Service und Angriff gaben wir den Takt an und gewannen nach 20 Minuten den ersten Satz mit 25:16.

 

Mit einigen Veränderungen in der Startaufstellung ging es in den zweiten Satz. Die langen Bälle auf Position 1 und die kurzen auf Position 4 waren längst keine Bedrohung mehr für uns, denn auch die neue Formation wusste sich zu schlagen. Im Block konnten wir sogar Finten abwehren und Linas blockfreie Angriffe sorgten für Unterhaltung. So ging auch der zweite Satz nach nur 17 Minuten zu 15 an Amriswil.

 

Um noch etwas für Spannung zu sorgen machte sich natürlich auch unsere altbekannte Flaute pünktlich zu Beginn des 3. Satzes breit. Die Präzision von Annahme und Verteidigung liess etwas nach und wir konnten den Druck im Angriff nicht mehr ganz aufrechthalten. Bis 17:17 waren wir mit den Gegnerinnen zwar immer schön gleich auf, doch das reicht bekanntlich nicht. Mit zwei bombigen Services von Nadja gelang uns erstmals der Ausbau des bitternötigen Vorsprungs. Gemeinsam rissen wir noch einmal am selben Strick und machten den Sack dann doch mit einem finalen 25:20 Satzgewinn zu.

 

Vielen Dank an alle für die Unterstützung in vielerlei Hinsicht! Gleich am Donnerstag geht es weiter für uns. Noch vor der Matchpause über die Sportferien reisen wir ins Appenzellerland mit einem klaren Ziel vor Augen.

 

Euer LINDAREN Damen1

Weitere 3 Punkte für unser Damen1

Matchbericht Meisterschaftsspiel vom 12.01.2019 gegen Aadorf

 

 

 

Zu elft traten wir das Spiel in der Halle von Guntershausen gegen die Aadorferinnen an.

 

Der Start ist uns gut gelungen und nach dem 6:0 nahmen unsere Gegnerinnen bereits das erste Timeout.

 

Mit starken Leistungen im Angriff und Block sowie in der Annahme konnten wir den Vorsprung weiterhin behalten und sicherten uns den ersten Satz mit dem Resultat 25:20.

 

Mit viel Motivation und vor allem Freude starteten wir in den zweiten Satz, was sich bemerkbar machte. Auf dem Feld war die Harmonie zu spüren und nach dem Zwischenstand von 17:8 hatten unsere Gegnerinnen nur noch drei Punkte aufholen können, bevor wir den Satz mit 25:11 beendeten.

 

Die Aadorferinnen sind besser in den dritten Satz gestartet und bauten einen kleinen Vorsprung auf. Sie führten bis Mitte Satz mit wenigen Punkten mehr auf dem Konto.

 

Wir zeigten einen grossen Kampfgeist, konnten so den kleinen Rückstand wieder in einen Vorsprung verwandeln und entschieden den dritten Satz schliesslich mit 25:20 für uns.

 

Mit dem 3:0 Ergebnis holen wir uns weitere 3 Punkte in der Meisterschaft.

 

Mit einem gemeinsamen Teamanlass mit Abendessen und Spiele spielen sowie Spass im Schnee beendeten wir diesen tollen Tag.

 

 

 

Damen 1, 13.01.2019, Manon Sara Lüthi

 

Wo stehen unsere Teams Ende 2018

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Erfolgreicher Abschluss

Matchbericht vom 13.12.2018

 

Die erste Hälfte der Saison 18/19 ist fürs Damen 1 bereits um. Mit dem gestrigen Sieg gegen Andwil-Arnegg holten wir uns nochmals drei wichtige Punkte nach Hause und können nun verdient in die bevorstehende Winterpause gehen.

 

Ziemlich klar gaben wir in den ersten zwei Sätzen den Takt an und bauten uns mit 25:18 und 25:21 einen soliden Vorsprung aus. Im dritten Satz wurde es im Andwiler Hexenkessel noch lauter als zuvor. Andwil-Arnegg spielte sein Spiel und bei uns fingen sich an Fehler einzuschleichen. Wir bakamen Mühe mit den druckvollen Services unsere Gegnerinnen und einem Spiel, das vermehrt über ihre Mittelangreiferinnen lief. Konzentration war gefragt. Wir rissen uns nochmals am Riemen und konterten mit einer Aufholjagt. Am Ende ging der dritte Satz dann doch mit 25:27 an Andwil-Arnegg. Sollte der Abend eben noch etwas länger werden..

 

Vollen Mutes kehrten wir zurück in den vierten Satz. Er startete ausgeglichen doch schnell hinkten wir dann konstante drei bis vier Punkte hinterher. Tolle Angriffe und starke Blockaktionen machten wir aber mit unkonzentrierten Servicefehlern zunichte. Es wollte nicht vorwärtsgehen, beim Spielstand von 15:18 für unsere Gegnerinnen lag das Glück aber endlich wieder einmal auf unsere Seite. Wir konnten auf einmal wieder unser altes Volleyball  zeigen und mit Zusammenhalt, Geduld, Druck und Spielwitz ein wunderschönes Schlussbouquet liefern! Mit spektakulärem 25:21 und schliesslich 3:1 in den Satzverhältnissen gewinnen wir das Spiel gegen Andwil-Arnegg.

 

 

 

Als aktuelle Tabellendritte beenden wir die Vorrunde und sind mit St.Gallen und Kanti Schaffhausen eng an der Spitze.

 

Wir lassen es nun einige Wochen etwas ruhiger werden und sind am 12.01.2019 zurück, für das erste Rückrundenspiel in Aadorf.

 

 

 

Wir bedanken uns bei unseren treuen Fans und wünschen allen frohe und entspannte Weihnachten!

 

 

 

Euer LINDAREN Damen 1

 

Sieg gegen Uzwil

Matchbericht 24.11.18

 

 

Vergangenen Samstag bezwang das LINDAREN Damen 1 seine Gegnerinnen aus Uzwil mit einem 3:1-Sieg und macht somit den kleinen Patzer von vergangenem Dienstag fast wieder wett.

 

Wieder fast komplett und mit Unterstützung unserer Juniorinnen sind wir am Samstag nach Uzwil gereist und den Match ruhig angegangen. Mit 25:13 war der erste Satz schnell entschieden, was uns bestärkte, etwas risikoreicher zu spielen und neue Dinge auszuprobieren. Unsere Juniorinnen kamen zum Zuge und wir schöpften unser Repertoire an Spielzügen aus. Für den zweiten Satzgewinn hat es zwar nicht gereicht. Die knappe 25:27-Niederlage badeten wir mit zwei weiteren Siegen zu 15 und zu 21 aus und entschieden den Match so für uns. Wir gewannen ein wichtiges Spiel gegen den Tabellenvierten und holten uns so weitere drei Punkte auf unser Konto. Den zweiten Platz konnten wir uns damit weiterhin sichern.

 

Am Samstag 01.12. geht es in Frauenfeld weiter. Wir bleiben am Ball und halten euch auf dem Laufenden!

 

 

Euer Damen 1

 

Teamreise nach Hamburg

Über die vielen Jahre hinweg ist nicht nur auf sportlicher, sondern auch auf freundschaftlicher Ebene ein tolles Team gewachsen. Das ist auch der Grund, weshalb wir zu zehnt für 4 Tage nach Hamburg gereist sind. Barbara zeigte uns die schönsten und interessanten Orte und Sehenswürdigkeiten der Hafenmetropole. Wir haben eine unvergessliche und wunderbare Zeit zusammen erlebt.

 

Klarer Sieg - Knappe Niederlage

Damen1 bucht weitere 4 Punkte auf ihr Konto

 

Shana Ullmann


Das Damen1 holt sich weitere 5 Punkte gegen Goldach und die Appenzeller Bären

 

Kathrin Meier


Geglückter Saisonauftakt gegen VBC Aadorf

 

Kathrin Meier


Matchbericht 20.11.2018

 

 

Anpfiff: Freitag 20.45 Uhr im Tellenfeld gegen den STV Wil

 

 

Eins war klar, auch das vierte Spiel sollte zu unseren Gunsten ausgehen. Unsere Startformation war am Freitagabend nicht wie gewohnt. So spielte unsere Libera Kathrin Meier, auf der Aussenposition und lieferte ein souveränes Spiel ab. Auch unsere Passeuseposition war anders besetzt. Nadja Pantaleoni’s Knie ist nun definitiv auf dem Weg der Besserung, weshalb sie die meiste Zeit auf dem Feld sein konnte, jedoch nicht schmerzfrei. Ohne grosse Probleme konnten wir dieses Spiel für uns entscheiden und somit drei weitere wichtige Punkte gewinnen. Von aussen unterstützen uns auch noch zwei vom Nachwuchs, denen wir während dem Spiel jeweils kurz die Chance geben konnten, erste Luft in der 2. Liga zu schnuppern.

 

 

      1.Satz 25:16  /  2. Satz 25:14  /  3. Satz 25:17

 

 

Wenige Tage später am Dienstagabend fuhren wir nach Schaffhausen. Aus verletzungs- und krankheitsbedingten Gründen reisten wir in verkleinerter Formation an. Lediglich die Passeuseposition war doppelt besetzt. Für uns ein wichtiges Spiel, denn bis anhin waren wir punktemässig mit Schaffhausen überein. Zu Beginn schon wussten wir, dass es klare Bälle zu spielen gab, damit das Spiel nicht von aussen beeinflusst wird. Der Ruf des ersten Schiedsrichters sei nämlich nicht gerade positiv. Es sollte aber anders kommen.

 

Von Anfang an kämpften die beiden Teams Kopf an Kopf. Amriswil konnte aber nicht wirklich ins Spiel finden, so dass Schaffhausen den ersten Satz mit 25:19 dann klar für sich entschied. Nun mussten wir was ändern, sonst würde das Spiel bitter für uns enden. Klare Ansage unserer Spielertrainerin und souverän umgesetzt. Mit Druck wurde serviert, schlau gespielt und die entscheidenden Bälle im gegnerischen Feld versenkt. 2. Satz 25:11 für Amriswil. Im dritten Satz knüpften wir an die gezeigten Leistungen an und konnten auch den für uns entscheiden. Nun wollte es nicht mehr funktionieren. Schaffhausen fand zurück ins Spiel, wir konnten nicht mehr mit Druck spielen und unsere Emotionen spielten verrückt. Nach fünf Sätzen mussten wir uns mit 2:3 geschlagen geben. Es war ein gutes Spiel mit einem starken Gegner. Schade nur wurde das Spiel so stark vom Schiedsrichter beeinflusst. Es wurden auf beiden Seiten ganz klare Fehlentscheidungen gepfiffen. Bei so vielen Fehlentscheiden könnte man die Punktezuteilung auch einfach würfeln. Nichts desto trotz, soll das nicht matchentscheidend sein. Zeigen wir am folgenden Samstag, dass wir so klar dominieren, damit wir auch unter solchen Umständen gewinnen können, falls es nochmal so weit kommen sollte.

 

 

Next Game: Samstag 24. November 16.00 in Uzwil

 


Matchbericht 27.10.18

 

 

Diese Woche bestritt das LINDAREN Volley Amriswil Damen 1 gleich zwei Spiele und holte sich insgesamt 5 Punkte.

 

 

Am Samstag 27.10. spielten wir auswärts gegen Goldach. Wir reisten in dezimierter Formation an und waren bereit, unseren nächsten Sieg nach Hause zu tragen. Dass dies jedoch ein Kampf an einem harmlosen Samstagabend werden wird, dachte niemand. Der Einstieg ins Spiel ging an uns vorbei und von Anfang an war der Wurm drin. Nach zwei verpatzen Sätzen konnten wir die Misere im Zaun halten und das Blatt noch wenden. Zugegeben, das Spiel war keine Meisterleistung, so haben wir dennoch das Beste draus gemacht und nach knapp drei Stunden, mit Umweg über einen Fünfsätzer, zwei Punkte geholt.

 

Gleich am Dienstag ging es weiter in der Meisterschaft. So manch einer mochte behaupten, wir hätten aus den Fehlern vom Samstag gelernt – und wie! Wir spielten gegen die Appenzeller Bären, die uns noch vor einem Jahr ein Dorn im Auge waren und zeigten ein super Volleyballspiel. Wir zeigten viel Freude liessen dieses Mal mit stetigem Druck unserer Gegnerinnen die Fehler machen. Zusammen mit einem super Publikum im Rücken gewannen wir das Spiel kurzerhand mit 25:13, 25:12 und 25:10.

 

 

Wegen einer Spielverschiebung auf Seiten von Schaffhausen gönnen wir uns verdiente zwei Wochen Match-Auszeit. Am Freitagabend, den 16.11. sind wir zurück im Tellenfeld gegen Will um 20:45 und freuen uns auf euch!

 

 

Euer LINDAREN Damen 1